Informationen zum Energielabel
Energieklasse, Energieeffizienzklasse, Energiebedarf

Elektroartikel im Bereich "Haushaltswaren" werden europaweit nach den gleichen Normen eingestuft. Zur Vereinfachung des direkten Vergleichs wurden für Energiebedarf, Waschwirkung und Schleuderwirkung so genannte Energieklassen eingeführt.
Das Energielabel enthält Angaben über den Energieverbrauch der Haushaltsgroßgeräte bezüglich der jeweiligen Leistung.
Zusätzlich zur Klasse A gibt es die Klassen A+, A++ und A+++. A+ ist im Energieverbrauch 10 %, A++ 20 % und A+++ 30 % sparsamer als die Energieeffizienzklasse A.
Die gemessenen Durchschnittverbrauchswerte beziehen sich auf einen 4-Personenhaushalt. Sie sind unter Normalbedingungen (Labormesswerte) ermittelt, können aber von dem tatsächlichen Bedarf im Haushalt des Konsumenten abweichen.
Durch das Energielabel kann der Verbraucher Elektrohaushaltsgeräte vergleichen, selbst ohne tieferes technisches Verständnis für den Energieverbrauch.
Von daher lautet die Devise: Beim Kauf eines Haushaltsgroßgerätes sollten Sie auf das Etikett achten! Energieeffiziente Geräte der Klasse A+++ kommen mit weniger Strom aus, liefern normalerweise aber das gleiche Ergebnis wie Geräte der Klassen A und schlechter. Sparsame Geräte können manchmal ein wenig mehr kosten, jedoch lässt sich sehr bald feststellen, dass durch den reduzierten Stromverbrauch auch die Haushaltskasse entlastet wird.
Die Gefrierklasse wird mit Sternen (****) angegeben. Die Anzahl der Sterne informiert über den Gefrierbereich und damit auch, ob und in welcher Weise dieses Gerät zu den Ansprüchen des Konsumenten passt. Kunden, welche Lebensmittel über einen längeren Zeitraum lagern wollen, sollten die Gefrierklasse *** (3 Sterne) oder **** (4 Sterne) bevorzugen. Temperaturen von -18°C und kälter werden in dieser Klasse erreicht.
Der Begriff "Reinigungswirkung" definiert die Gebrauchseigenschaft von Geschirrspülmaschinen. Diese werden per Energielabel klassifiziert und angegeben. Über den Reinigungsindex erfährt man, wie gut ein Geschirrspüler bezüglich der genormten Waschleistung bei der Schmutz- und Fleckenentfernung ist. Auf einer Skala von A (besser) bis G (schlechter) können Sie die Reinigungswirkungsklasse erkennen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt 1 (Energieeffizienzklasse und Energiebedarf).
Der Begriff "Schleuderwirkung" definiert die Restfeuchte der Wäsche nach dem Schleudern. Die Angabe wird in Prozent ausgegeben.
Die Schleuderwirkung ist von großer Bedeutung, wenn man zum Trocknen der Wäsche normalerweise einen Wäschetrockner benutzt. Wird Wäsche, die in einer Waschmaschine mit Schleuderwirkungsgradklasse A (besser) geschleudert wurde, in einem Wäschetrockner getrocknet, so verbraucht dieser weniger als halb so viel Energie und verursacht damit auch weniger als halb so hohe Betriebskosten, als wenn die Wäsche in einer Waschmaschine der Schleuderwirkungsklasse G (schlechter) geschleudert wurde.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt 1 (Energieeffizienzklasse und Energiebedarf).
Der Begriff "Trockenwirkung" definiert die Gebrauchseigenschaft von Geschirrspülmaschinen. Diese werden per Energielabel klassifiziert und angegeben. Auf einer Skala von A (besser) bis G (schlechter) erfährt man, wie gut der Trocknungsgrad eines Geschirrspülers nach dem Spülvorgang ist.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt 1 (Energieeffizienzklasse und Energiebedarf).
Der Begriff "Waschwirkung" definiert die Gebrauchseigenschaft von Waschmaschinen. Diese werden per Energielabel klassifiziert und angegeben. Über den Waschwirkungsindex erfährt man, wie gut eine Waschmaschine bezüglich der genormten Waschleistung bei der Schmutz- und Fleckenentfernung ist. Auf einer Skala von A (besser) bis G (schlechter) können Sie die Waschwirkungsklasse erkennen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt 1 (Energieeffizienzklasse und Energiebedarf).
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